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Nothing good happens after 2 AM

August 15, 2008 · Kommentar schreiben

Nothing good happens after 2 AM

ist nicht nur die Überschrift für meinen neuesten Post sondern auch der Titel einer Folge von How I met your mother. Für das was gestern passiert ist müsste es aber eher heißen: „Nothing good happens after 11 PM“.

Fangen wir doch einfach mal von vorne an bevor wir sagen können: „das war die Nacht als wir fast von Bundeswehrsoldaten auf die Schnauze bekommen haben“

Nachdem am 15.08. traditionell ein Feiertag ist und dementsprechend nicht gearbeitet werden muss nutzten wir die Gunst der Stunde um einen netten Herrenabend zu verbringen. Mehr oder weniger kurz entschlossen sind wir dann nach Zweibrücken aufgebrochen um mit dem neuesten Film von Adam Sander zu starten.

Der Film „You Don’t Mess with the Zohan“, einfach nur genial! Ich hab schon lange keinen so lustigen Film mehr gesehen, der gleichzeitig ein so extrem heißes Eisen anfasst. Im Grunde geht es um den Nahostkonflikt, Terroristen, Friseure, Schuhverkäufer, Michael Buffer und die große Völkverständigung. Das ganze ist aber so witzig verpackt das ich mir fast in die Hose gemacht hab vor Lachen. Adam Sandler spielt den isrealischen Anti-Terrorkämpfer. In der Heimat ein Superstar, aber trotzdem mit heimlichen Sehnsüchten – er will Friseur werden und niemand nimmt seine Bedürfnisse ernst. Was macht also Zohan: er täuscht seinen Tod vor und wandert in die USA aus um dort ein neues Leben zu beginnen. Wie die Geschichte weitergeht möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da wir langsam zu dem Punkt kommen müssen als „wir beinahe von Bundeswehrsoldaten verprügelt worden wären“.

Nach dem Film ein kurzer Snack in der Burgerbraterei unseres Vertrauens und dann weiter ins Nachtleben von Zweibrücken. Unser erster Anlaufpunkt bzw. direkt Vorbeifahrpunkt: Gleis3. Nichts los also direkt weiter ins Coyote. Das war voll, weil Donnerstags den ganzen Abend Happy Hour ist. Dort haben wir uns dann einen Cocktail gegönnt als sich ein total besoffener Bundeswehrsoldat (Offizier!) an uns rangemacht hat und gemeint hat wir sollten uns verpissen. Was war unsere Reaktion? Weglaufen, Kämpfen? Nein, wir machen das „grown-up-style“: „Bedienung! wir werden von ihm belästigt“. Das war der willkommene Wegruf der etwas verzweifelt wirkenden Bedienung. Plötzlich steht der Geschäftsführer vor der Bundi und wirft ihn raus. Da Bundis nie alleine unterwegs sind haben wir uns natürlich ein paar Gedanken gemacht als dann sein besoffener Kollege zu uns rüberkommt und uns keine Prügel androht sondern nur meint: „Nehmt ihn nicht ernst“.

Da unser Bundeswehrkollege aber trotzdem draußen rumgelungert ist waren wir natürlich beim Verlassen der Kneipe etwas vorsichtig, da man ja nie weiß wie so gekränkte Männer reagieren.

Klang jetzt harmloser als es wirklich war – das muss man zugeben. Aber das war die Nacht als wir beinahe von einer Bundeswehrkompanie verprügelt wurden.

Kategorien: Activities · Movies
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