Nick Hornby - Fever Pitch

30 05 2007

Mittlerweile ist Fever Pitch das dritte Buch, das ich von Nick Hornby gelesen habe und meiner Meinung nach ist es das Schwächste.  Denn das Buch beschreibt mehr oder weniger seinen Fanatismus für Arsenal London und wie er zum Fan wurde. Es ist eine Art Biography, die zeigt wie er langsam erwachsen wird. Jede Entwicklungsstufe wird beschrieben - vom kleinen Jungen, der in der “Kinderecke” steht bis zu dem Punkt als er eine Freundin hat, die die gleiche Leidenschaft hat.

Das Buch ist ganz nett geschrieben, doch teilweise etwas langatmig. In Folge dessen konnte ich das Buch nur in der Badewanne lesen und nicht am Stück, denn ab und an ist das Buch etwas eintönig.Nach der Lektüre dieses Buchs konnte ich mich wieder daran erinnern wie die Leidenschaft für die Bayern entstand, obwohl ich vorher immer für Kaiserslautern war (und mittlerweile wieder bin): es war ein Donnerstagabendspiel - glaube ich - und sie haben live im TV gegen Bochum gespielt und 5:1 gewonnen. Jetzt mag es heißen: ja klar, auf Gewinner steht ja jeder, aber ich möchte doch betonen, dass es ausgerechnet die Saison war als sie drei Trainer verschließen haben und zu diesem Zeitpunkt saß gerade Sören Lerby auf der Bank. So weit ich mich zurückerinnern kann war dies das erste Spiel das ich jemals von einer Vereinsmannschaft am TV gesehen hab und die Faszination war da.

Aber ich muss dennoch eine Warnung aussprechen: wer nicht selbst in irgendeiner Art süchtig nach Sport ist, vielleicht sogar speziell Fußball, dem wird das Buch wohl kaum gefallen. Wie oben geschrieben bin ich durchaus Enthusiast, aber seine Leidenschaft hab ich nicht, denn ich war bisher öfters beim FCK auf einem Spiel als bei den Bayern (1 Spiel in Neunkirchen und das auch nur DFB-Pokal)

Eingeschränkt empfehlenswert:

2 von 5 möglichen Punkten


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